Sonntag, 31. Mai 2009

Schau mir auf die Brille Baby...

Wer mein Fabel für Radbrillen kennt, wird sich nicht wundern, dass mal wieder "eine Neue" dazugekomen ist. Fast jährlich erweitert sich die Sammlung....dieses Mal in den Farben von Baden, weil ich gerade die letzten Wochen mal wieder feststellen musste, wie schön es eigentlich hier bei uns ist.












Freitag, 22. Mai 2009

Bald isses soweit....oder: Wunder gibt es immer wieder - heute oder morgen - können sie geschehen

Nach monatelanger Poliererei, Entrosterei, Fachsimpelei, Ärgerei, Dummschwätzerei, Sandstrahlerei und Ersatzteil - Bestellerei kann man schon sagen, dass mein Schwesterherz zusammen mit ihren Gehilfen René und Giuseppe ein kleines Wunder vollbracht hat.














Giuseppe und René - von jetzt an nur noch unter dem Namen "die Vespaflüsterer" bekannt - brachten doch tatsächlich den Motor wieder in Gang. Susanne hat es geschafft aus einer Rostlaube ein Prachtstück in saugeilem Orange und weißen Felgen zu schaffen.
Jetzt fehlt nur noch der Kabelbaum - das Herzstück der Kleinen - dann kanns losgehen.



Naja, zu Fuss durch den Hof rollern konnte sie heute sogar schon - was wird sie erst für ein Aufsehen erregen wenn sie mit diesem geilen Teil durch Schwetzingen düst....








Relaxing war nach getaner Arbeit angesagt. Haste ganz schön gut hingekriegt gell.

Samstag, 9. Mai 2009

Gedanke zwischendurch

Sag morgens mir ein gutes Wort
Bevor du gehst von zu Hause fort.

Es kann soviel am Tag geschehen.
Wer weiß, ob wir uns wiedersehen.

Sag lieb ein Wort zur guten Nacht.
Wer weiß, ob man noch früh erwacht.

Das Leben ist so schnell vorbei.
Und dann ist es nicht einerlei
Was du zuletzt zu mir gesagt,
Was du zuletzt hast mich gefragt.

Darum lass ein gutes Wort
das letzte sein.

Bedenk: Das letzte Wort - es könnt für immer sein.

Sonntag, 3. Mai 2009

Drecksding

Nach viel Arbeit, Schweiß, Triumphen haben wir uns gestern zusammengetan, um endlich das Vespaherz wieder zum Schlagen zu bringen. Die vielen kleinen Zahnrädchen sollen angeblich mal den Antrieb meiner Vespa bilden - Der Motor wird für mich immer ein Buch mit 7 Siegeln bleiben.
Zwar habe ich nun gesehen, daß er aus Zahnrädern und Kugellagern besteht und Öffnungen, durch die Benzin und Öl fließen, irgendwas meine ich auch von Zündfunken und Kompressionen gehört zu haben, aber welche der 1000 Schräubchen und Dichtungen wo hin soll, damit man das Gebilde zusammenschrauben kann, bleibt mir ein Rätsel.



Guiseppe und René haben geschraubt und ich hab Schräubchen sortiert und gehalten. Leider hatte die Vespa wie immer ein paar Schwierigkeiten versteckt. Da nimmt man sich die Zeit und das Geld um sie am Leben zu erhalten, obwohl sie Ihre besten Tage weiiiiit weiiiiiiiiiiit hinter sich hat und alles was Ihr dazu einfällt sind ständige Rumzickereien!

Das Lüfterrad wollte einfach nicht passen.

Außgerechnet das LüRa! Das einzige Motorteil, das mit zum Sandstrahlen durfte, machte Zicken. Nach viel rätseln und schmieren und Ratlosigkeit stellte René fest, daß die Führung des Motorgehäuses verbogen ist. Wenigstens war nicht mein Lieblingsteil LüRa schuld. Trotzdem ganz toll, das Motorgehäuse ist eines der wenigen Vespateile, die man nicht einfach kaufen kann, und wenn man es bekommt, ist es sehr, seeeehr teuer, quasi einen "neue" alte Vespa, da es das Herzstück ist.

Was mich zutiefst erschütterte, kann allerdings echte Italiener nicht aus der Fassung bringen. Ein Bunsenbrenner plus Zange sollte es richten, eventuell. Tja, und da der Motor aus Guss ist und Guiseppe es zu perfekt biegen wollte, brach dann leider das krumme Stück heraus. "Ist aber kein Problem" - aha. Die Bruchkanten rundgedremelt, das LüRa festgeschraubt und siehe da, alles drehte sich wunderbar. Eindeutig ein italienisches Fahrzeug. Ich möchte nicht wissen, was mein Elch dazu sagen würde, wenn man ihm ein Stück seines Motörchens abbrechen würde, aber das ist eine ganz andere Geschichte....

Da dieses Problem aber viel zu winzig für eine echte Vespa ist, funktionierte die Zündgrundplatte nicht. Und wenn ich vorher dachte, die Zahnrädchen und Kugellager wären ein Rätsel, kam ich zum Entschluß, daß das doch recht einfach ist gegen den nun folgenden Kabelsalat. Nach stundenlangem Kabelwechsel, Stromtests, Messungen etc. mußten wir aufgeben.

Die Zündgrundplatte ist kaputt. Die Lötstellen sind Schrott. René muß es nun versuchen zu richten, denn eine neue Zündgrundplatte verschlingt wieder jede Menge Geld.

Es ist eben wie immer: nur die teuersten Teile gehen kaputt ( fragt Chris nach ihren Carbonfelgen....)

Fazit: Sieht schön aus und läuft nicht: