Mittwoch, 26. August 2009
Montag, 24. August 2009
Livigno
Freitag, 21. August 2009
Donnerstag, 20. August 2009
"Der" Tante ihr Rezept....
So, also das ist "der Tante ihr Rezept". Nudeln, Zuchini,Tomaten und Sauce. Leckerleckerlecker.
Das: Sind "dem Doc seine Hecken" und Susanne voll fleissig bei der Arbeit. Wenn er das sieht wird er sich freuen.
Und das: Ist mein absoluter Lieblingsblick bei St. Agatha kurz vor Thusis. Der Rhein mit Blick ins Tal Richtung Tiefencastel und Albula bzw. Julier Pass.
PS: Mein kleines Weißes konnte ich übrigens heute morgen um acht schon wieder im Radladen in Pratval abholen. Schweizer Schnelligkeit halt gell. Tiptop gmacht.
Mittwoch, 19. August 2009
Ach is der Pass so schä !!!
Ärgerlicherweise ist mir heute auf dem Rückweg (ich hätte 45km schön Rückenwind und immer leicht bergab gehabt) der Schaltzug vom Umwerfer gerissen, was zur Folge hatte dass ich schön mit dem kleinen Blatt nach Hause gefahren bin.
Dienstag, 18. August 2009
Tessin
Grund war ja meine Canyoning Tour in Biasca und natürlich das "mal wieder im Piano schlafen" und die 12Volt Kaffeemaschine ausprobieren.
Die Bilder werden jetzt etwas chaotisch sein, aber wir müssen uns hier oben etwas beeilen mit der Internet-Nutzung.
Zunächst fuhren wir mit dem Auto wohlgemerkt über den Bernadino Pass (war auch mal schön und entspannt...) direkt ins Vercasca Tal, wo wir die Brückenspringer erstmal aus der Entfernung beobachteten.... In Sognono - am Ende der Welt - gab es Polenta mit Ziegenkäse und Minestrone, bevor wir nach einem kurzen Zwischenstop am 007 Goldeneye Bungee Sprung und in Bellinzona (Cappu-Pause) unser Nachtlager in Biasca aufschlugen.
Heute morgen ging es für mich direkt zum Canyoning - einer Truppe von 7 Personen plus 2 Guides. In knapp drei Stunden arbeiteten wir uns rutschend - abseilend und springend einen Wasserfall hinunter. Wirklich ein super Erlebnis - ich musste einige Schweinehunde überwinden, bin aber froh es gemacht zu haben. Leider existieren da keine Fotos.

Danach ging es über wieder im Auto nach Lugano, vorbei am Luganer See, am Comer See (mit kurzem Zwischenstop zum Abkühlen) - abartige Hitze von 37Grad - nach Chiavenna zum Cappu Trinken und Vespas suchen...
Danach über den Splügen Pass - das sind die schönen Serpentinen - wieder zurück ins 25 GRad angenehme Tomils.
Super zwei Tage. Fazit: 12 Volt Kaffeemaschine taugt gar nix - dafür der echte Cappu in Italien umso mehr - Canyoning bestimmt irgendwann mal wieder und morgen gehts wieder aufs Rad - und Susanne will morgen die Sonne nicht sehen.
Ciao machets guat und bis bald.
Samstag, 15. August 2009
Dienstag, 11. August 2009
Geliebter und gehasster Albula !!!
Ein wunderschöner Pass kann der Albula - mein Vater nannte ihn immer liebevoll "Abdula" - sein. Wunderschön wenn das Wetter mitspielt und man entspannt hochfahren kann.
Beim Alpen Challenge habe ich ihn jedoch noch nie als wunderschön empfunden, denn er zeigt einem schon morges um 7.00 Uhr wo´s denn so langgeht - und wie die Beine sich für die nächsten 8 Stunden anfühlen werden...


Beim Alpen Challenge habe ich ihn jedoch noch nie als wunderschön empfunden, denn er zeigt einem schon morges um 7.00 Uhr wo´s denn so langgeht - und wie die Beine sich für die nächsten 8 Stunden anfühlen werden...
Von Tiefencastel aus führt die Straße ostwärts am Landwasser entlang Richtung Filisur. Auf diesen gut 10 km steigt die Straße nur gerade 150 Hm an. Touristischer Höhepunkt dieses Abschnitts ist zweifelsohne das imposante Landwasserviadukt der Rhätischen Bahn. 65 m erhebt sich die bogenförmige Brücke über den Fluss. Von nun an befinden wir uns im Tal der Albula. Gleich nach Filisur windet sich die Straße ganz dicht am Fluss entlang. Auch in diesem mit Nadelwal
d bewachsenen Teil der Passstraße sind Steigungen Fehlanzeige. Erst nach 5 km gewinnt die Straße in zwei Serpentinen rasch an Höhe. Auf den folgenden 2 km bis Bergün sind jetzt aber stattliche 10 % Steigung zu erklimmen. Als Entschädigung für die Strapazen führt die ganz dicht an den Fels gebaute Straße durch die spektakuläre Albula-Schlucht. Mancherorts geht es gleich neben der Straße über 100 m senkrecht in die Tiefe. Ein imposantes Naturschauspiel, das aber nur für schwindelfreie Radler geeignet ist. Gleich nach dem Ortsausgang von Bergün, das mit unzähligen Engadiner Häusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert aufwartet, steigt die Straße erneut beachtlich an. Steigungen zwischen 8 und 11 % führen auf der im Winter als Schlittenbahn genutzten Straße Richtung Preda. Dabei sollte der Blick vor allem auf die einzigartige Linienführung der Bahn gelegt werden. Durch 5 Kehrtunnels und 9 Viadukte steigen die Züge in einer Meisterleistung des Eisenbahnbaus auf 12,5 km Länge 422 m in die Höhe. Wir, auf der Straße, brauchen für diese Höhendifferenz nur gerade 6 km Asphalt! Kurz vor Preda, wo die Bahn in den Albula-Tunnel einfährt, wird die Straße für kurze Zeit wieder flacher. Doch schon bald geht es weiter bergauf. Durch montane Nadelwälder erreichen wir den Lai da Palpuogna, ein smaragdgrüner Bergsee auf knapp 1900 m Höhe. Wir befinden uns jetzt am Rande der Baumgrenze und tauchen in eine wunderschöne hochalpine Berglandschaft mit Geröllfeldern links und rechts der Straße ein. Für die letzten 4 km bis zur Passhöhe müssen wir nochmals eine Steigung von durchschnittlich 7 % überwinden. Zum Glück sehen wir das Pass-Hospiz schon von weit, so haben wir einen guten Fixpunkt und erreichen wenig später die 2312 m hoch gelegene Passhöhe und gleichzeitig das Tor zum Engadin.


d bewachsenen Teil der Passstraße sind Steigungen Fehlanzeige. Erst nach 5 km gewinnt die Straße in zwei Serpentinen rasch an Höhe. Auf den folgenden 2 km bis Bergün sind jetzt aber stattliche 10 % Steigung zu erklimmen. Als Entschädigung für die Strapazen führt die ganz dicht an den Fels gebaute Straße durch die spektakuläre Albula-Schlucht. Mancherorts geht es gleich neben der Straße über 100 m senkrecht in die Tiefe. Ein imposantes Naturschauspiel, das aber nur für schwindelfreie Radler geeignet ist. Gleich nach dem Ortsausgang von Bergün, das mit unzähligen Engadiner Häusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert aufwartet, steigt die Straße erneut beachtlich an. Steigungen zwischen 8 und 11 % führen auf der im Winter als Schlittenbahn genutzten Straße Richtung Preda. Dabei sollte der Blick vor allem auf die einzigartige Linienführung der Bahn gelegt werden. Durch 5 Kehrtunnels und 9 Viadukte steigen die Züge in einer Meisterleistung des Eisenbahnbaus auf 12,5 km Länge 422 m in die Höhe. Wir, auf der Straße, brauchen für diese Höhendifferenz nur gerade 6 km Asphalt! Kurz vor Preda, wo die Bahn in den Albula-Tunnel einfährt, wird die Straße für kurze Zeit wieder flacher. Doch schon bald geht es weiter bergauf. Durch montane Nadelwälder erreichen wir den Lai da Palpuogna, ein smaragdgrüner Bergsee auf knapp 1900 m Höhe. Wir befinden uns jetzt am Rande der Baumgrenze und tauchen in eine wunderschöne hochalpine Berglandschaft mit Geröllfeldern links und rechts der Straße ein. Für die letzten 4 km bis zur Passhöhe müssen wir nochmals eine Steigung von durchschnittlich 7 % überwinden. Zum Glück sehen wir das Pass-Hospiz schon von weit, so haben wir einen guten Fixpunkt und erreichen wenig später die 2312 m hoch gelegene Passhöhe und gleichzeitig das Tor zum Engadin.
Sonntag, 2. August 2009
"Wie es auch sei, das Leben, es ist gut" J.W.v.Goethe
Wir hatten wieder 7 wunderschöne Tage, auch wenn es dieses Jahr um einiges heißer war als die Jahre davor (wir waren ja auch über einen Monat zu spät) und die Putzfrau unser Zimmer überschwemmt hat. 38 Grad waren schon eine Schmerzgrenze, sogar für mich ;-)
Wie jedes Jahr hatten wir irgendein Hotel auf gut Glück gebucht, und wie der Zufall es so wollte, bot man uns beim Einchecken an, ein Zimmer direkt am Strand zu beziehen, das zwar minderwertig eingerichtet war - aber wen intressiert das, wenn man eine große Terasse am Meer hat und das Zimmer quasi nur im Dunkeln sieht.
Gleich bei der Ankunft sind wir zu Memory Rentals, die mit Ihrem Firmennamen genau das richtige Motto ausgewählt haben: "Hallooooo, sagt mal, wo wart Ihr denn im letzten Jahr??!"
Schon allein darum hat es Samos verdient, daß man immer wieder zurückkommt. Wir sind in Tavernen gewesen, die wir 3 Jahre!!! nicht mehr besucht hatten, und man erkannte uns.
Also gleich unsere "Joghurtbecher"
ausgeliehen und in einer Woche um die 400 Rollerkilometer abgerissen. Mal unter uns: Kann sich jemand eine schönere Straße zum Rollerfahren vorstellen?
Da wir die ganze Woche starken Wind auf der Nordseite hatten, ist man auf der Strecke Kokkari-Karlovassi, die man hier sehen kann, ab und an durch die Gischt gedüst. Wir hatten jedenfalls einen Riesenspaß mit unseren Rollern, auch wenn wir uns auf der Südwest-Seite manchmal wie im Umluftbackofen fühlten.
Trotz aller Hitze in Votsalakia wollte ich auch dieses Jahr nicht drauf verzichten, die meiner Meinung nach schönste Taverne der Insel zu besuchen. Man klebt direkt über dem Meer und hat nur türkis vor der Nase, ich find es wunderschön, und das Essen ist auch lecker. Es ist zwar ein großes Stück von Kokkari entfernt, aber wie immer zählt: Der Weg ist das Ziel.
Und wir haben auch dieses Jahr wieder neue Straßen entdeckt, kaum zu glauben...
Auf der Suche nach Vespateilen sind wir wie immer in die entlegensten Winkel vorgestoßen, einen Tag mit Jeep und einer großen Karte. Das war super, ich hab uns die abartigsten Wege ausgesucht und René durfte fahren, das macht er ja sehr gerne, und er wird jedes Jahr besser im Jeep fahren ;-) geführte Jeep-Safari unserers Reiseanbieters?? Pfffffff, wer braucht sowas ;-) Auf einmal standen wir irgendwo oben vor diesem Häuschen mit super Aussicht auf die Südseite.
Und immer wieder stelle ich fest, daß Kokkari für mich der schönste Ort der Insel ist. Zwar gefällt uns auch Klima (ja, das ist ein Ort!) ganz gut, aber die zentrale Lage und der Dauersturm in Kokkari ist und bleibt für mich unschlagbar.
Hier seht ihr mein ganzes Herzblut im Straßengraben liegen. Schade, mit dem "Besitzer" hatte René schon geregelt, daß er sie mir verkauft. Das wäre etwas schwieriger gewesen, da der "Besitzer" sie nur hingeschmissen bekommen hatte und wir darum noch auf ein griechisches Amt gemußt hätten, aber das ist eine andere Geschichte... Leider hat Condor sich quergestellt, die Maschinen, die Samos anfliegen, haben nicht genug Transportkapazitäten, und so muß die Kleine weiter unter griechischer Sonne verrotten *hoil* Wenn das jemand liest, der mit dem Auto Samos anfährt, kann er ja mal kurz winken, danke ;-)
Wie war das nochmal? "All mein Hoffen, all mein Streben, meines Lebens schönster Traum, liegt unter diesem Olivenbaum" oder so ähnlich.
Sicher werdet Ihr Euch auch fragen, was denn aus all meinen Hunden wurde - natürlich hatte ich wieder jede Menge Leckerli und Sachen fürs Tierheim dabei, aber das Streunerproblem hat sich durch die großartige Arbeit von Joeri und Co so verbessert, daß er der einzige Streuner war, den wir entdeckt haben, und auch er war schon kastriert und mit Halsband versehen. Sein Kumpel hatte zu arg Angst vor uns um mit aufs Foto zu kommen. So kamen dieses Jahr eben die Katzen in den Genuß der mitgebrachten Sachen, die es zwar gefressen haben, aber lieber den Thunfisch oder das Huhn auf unseren Tellern gehabt hätten.
Charlies Tabletten kommen nun den Hunden im Tierheim zugute, worüber sie sich dort oben sehr gefreut haben, Vitamine können sie immer gut brauchen. Über Charlies Durchblutungstabletten haben sie aber eher geschmunzelt, ist halt schon eine Zivilisationskrankheit :-) Und welchem Hund auf Samos Straßen ist es schon vergönnt, solch ein biblisches Alter zu erreichen, um sich Alterskrankheiten zuzuziehen? So war es zwar ein bisschen leer ohne die Hunde diesmal und ungewohnt, aber natürlich haben wir uns wahnsinnig gefreut zu sehen, daß die Arbeit des Tierheims so großen Erfolg hat und die Kastrationen über die Jahre ihre Wirkung zeigen.
Das Einzige, was der Insel in Zukunft fehlt, ist der Vespalenker, den René mir bei über 40 Grad in der Sonne abgeschraubt hat und in dem ich später die ganze Insektenvielfalt Samos' entdeckt habe. Ein Grieche hat gleich die Gunst der Stunde genutzt, im hinterletzten Winkel sein Motorrad gewendet und uns Visitenkarten für seine Appartments zugesteckt "da wir doch allen Anschein nach den abgelegenen Ort so mögen" ;-)

ausgeliehen und in einer Woche um die 400 Rollerkilometer abgerissen. Mal unter uns: Kann sich jemand eine schönere Straße zum Rollerfahren vorstellen?
Da wir die ganze Woche starken Wind auf der Nordseite hatten, ist man auf der Strecke Kokkari-Karlovassi, die man hier sehen kann, ab und an durch die Gischt gedüst. Wir hatten jedenfalls einen Riesenspaß mit unseren Rollern, auch wenn wir uns auf der Südwest-Seite manchmal wie im Umluftbackofen fühlten.
Und wir haben auch dieses Jahr wieder neue Straßen entdeckt, kaum zu glauben...
Und immer wieder stelle ich fest, daß Kokkari für mich der schönste Ort der Insel ist. Zwar gefällt uns auch Klima (ja, das ist ein Ort!) ganz gut, aber die zentrale Lage und der Dauersturm in Kokkari ist und bleibt für mich unschlagbar.
Wie war das nochmal? "All mein Hoffen, all mein Streben, meines Lebens schönster Traum, liegt unter diesem Olivenbaum" oder so ähnlich.
Charlies Tabletten kommen nun den Hunden im Tierheim zugute, worüber sie sich dort oben sehr gefreut haben, Vitamine können sie immer gut brauchen. Über Charlies Durchblutungstabletten haben sie aber eher geschmunzelt, ist halt schon eine Zivilisationskrankheit :-) Und welchem Hund auf Samos Straßen ist es schon vergönnt, solch ein biblisches Alter zu erreichen, um sich Alterskrankheiten zuzuziehen? So war es zwar ein bisschen leer ohne die Hunde diesmal und ungewohnt, aber natürlich haben wir uns wahnsinnig gefreut zu sehen, daß die Arbeit des Tierheims so großen Erfolg hat und die Kastrationen über die Jahre ihre Wirkung zeigen.
Das Einzige, was der Insel in Zukunft fehlt, ist der Vespalenker, den René mir bei über 40 Grad in der Sonne abgeschraubt hat und in dem ich später die ganze Insektenvielfalt Samos' entdeckt habe. Ein Grieche hat gleich die Gunst der Stunde genutzt, im hinterletzten Winkel sein Motorrad gewendet und uns Visitenkarten für seine Appartments zugesteckt "da wir doch allen Anschein nach den abgelegenen Ort so mögen" ;-)
Immer wieder erstaunlich ist das Gottvertrauen der Griechen in ihre Landsleute. Keiner scheint Angst vor Diebstahl zu haben, und auch mein Reiseführer berichtet, daß es das auf der Insel quasi nicht gibt, es sei denn von anderen Touris. Wie schön war das, Türen offen stehen lassen, Schlüssel stecken und Taschen im offenen Auto liegen lassen zu können. Obsthändler, die abends einfach nach Hause gehen und ihr Obst nicht wegräumen müssen. Die ersten 2 Tage bin ich immer nur erstaunt, dann machen wir einfach mit, weil man sich anders ziemlich blöd vorkommt.
Und so wird die Insel hoffentlich bleiben wie sie ist: mit verrottenden Autos im Straßengraben, die mir jedes Jahr das Herz brechen und die ich einfach nicht in meinen Koffer kriege :-), Wind, Sonne und netten Menschen, die sich stur über Jahre an ihre Gäste erinnern.
Jasu Samos
Und so wird die Insel hoffentlich bleiben wie sie ist: mit verrottenden Autos im Straßengraben, die mir jedes Jahr das Herz brechen und die ich einfach nicht in meinen Koffer kriege :-), Wind, Sonne und netten Menschen, die sich stur über Jahre an ihre Gäste erinnern.
Jasu Samos
"Aus den Wolken muß es fallen,aus der Götter Schoß, das Glück,und der mächtigste von allen Herrschern ist der Augenblick."
Friedrich von Schiller
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