Beim Alpen Challenge habe ich ihn jedoch noch nie als wunderschön empfunden, denn er zeigt einem schon morges um 7.00 Uhr wo´s denn so langgeht - und wie die Beine sich für die nächsten 8 Stunden anfühlen werden...
Von Tiefencastel aus führt die Straße ostwärts am Landwasser entlang Richtung Filisur. Auf diesen gut 10 km steigt die Straße nur gerade 150 Hm an. Touristischer Höhepunkt dieses Abschnitts ist zweifelsohne das imposante Landwasserviadukt der Rhätischen Bahn. 65 m erhebt sich die bogenförmige Brücke über den Fluss. Von nun an befinden wir uns im Tal der Albula. Gleich nach Filisur windet sich die Straße ganz dicht am Fluss entlang. Auch in diesem mit Nadelwal
d bewachsenen Teil der Passstraße sind Steigungen Fehlanzeige. Erst nach 5 km gewinnt die Straße in zwei Serpentinen rasch an Höhe. Auf den folgenden 2 km bis Bergün sind jetzt aber stattliche 10 % Steigung zu erklimmen. Als Entschädigung für die Strapazen führt die ganz dicht an den Fels gebaute Straße durch die spektakuläre Albula-Schlucht. Mancherorts geht es gleich neben der Straße über 100 m senkrecht in die Tiefe. Ein imposantes Naturschauspiel, das aber nur für schwindelfreie Radler geeignet ist. Gleich nach dem Ortsausgang von Bergün, das mit unzähligen Engadiner Häusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert aufwartet, steigt die Straße erneut beachtlich an. Steigungen zwischen 8 und 11 % führen auf der im Winter als Schlittenbahn genutzten Straße Richtung Preda. Dabei sollte der Blick vor allem auf die einzigartige Linienführung der Bahn gelegt werden. Durch 5 Kehrtunnels und 9 Viadukte steigen die Züge in einer Meisterleistung des Eisenbahnbaus auf 12,5 km Länge 422 m in die Höhe. Wir, auf der Straße, brauchen für diese Höhendifferenz nur gerade 6 km Asphalt! Kurz vor Preda, wo die Bahn in den Albula-Tunnel einfährt, wird die Straße für kurze Zeit wieder flacher. Doch schon bald geht es weiter bergauf. Durch montane Nadelwälder erreichen wir den Lai da Palpuogna, ein smaragdgrüner Bergsee auf knapp 1900 m Höhe. Wir befinden uns jetzt am Rande der Baumgrenze und tauchen in eine wunderschöne hochalpine Berglandschaft mit Geröllfeldern links und rechts der Straße ein. Für die letzten 4 km bis zur Passhöhe müssen wir nochmals eine Steigung von durchschnittlich 7 % überwinden. Zum Glück sehen wir das Pass-Hospiz schon von weit, so haben wir einen guten Fixpunkt und erreichen wenig später die 2312 m hoch gelegene Passhöhe und gleichzeitig das Tor zum Engadin.


d bewachsenen Teil der Passstraße sind Steigungen Fehlanzeige. Erst nach 5 km gewinnt die Straße in zwei Serpentinen rasch an Höhe. Auf den folgenden 2 km bis Bergün sind jetzt aber stattliche 10 % Steigung zu erklimmen. Als Entschädigung für die Strapazen führt die ganz dicht an den Fels gebaute Straße durch die spektakuläre Albula-Schlucht. Mancherorts geht es gleich neben der Straße über 100 m senkrecht in die Tiefe. Ein imposantes Naturschauspiel, das aber nur für schwindelfreie Radler geeignet ist. Gleich nach dem Ortsausgang von Bergün, das mit unzähligen Engadiner Häusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert aufwartet, steigt die Straße erneut beachtlich an. Steigungen zwischen 8 und 11 % führen auf der im Winter als Schlittenbahn genutzten Straße Richtung Preda. Dabei sollte der Blick vor allem auf die einzigartige Linienführung der Bahn gelegt werden. Durch 5 Kehrtunnels und 9 Viadukte steigen die Züge in einer Meisterleistung des Eisenbahnbaus auf 12,5 km Länge 422 m in die Höhe. Wir, auf der Straße, brauchen für diese Höhendifferenz nur gerade 6 km Asphalt! Kurz vor Preda, wo die Bahn in den Albula-Tunnel einfährt, wird die Straße für kurze Zeit wieder flacher. Doch schon bald geht es weiter bergauf. Durch montane Nadelwälder erreichen wir den Lai da Palpuogna, ein smaragdgrüner Bergsee auf knapp 1900 m Höhe. Wir befinden uns jetzt am Rande der Baumgrenze und tauchen in eine wunderschöne hochalpine Berglandschaft mit Geröllfeldern links und rechts der Straße ein. Für die letzten 4 km bis zur Passhöhe müssen wir nochmals eine Steigung von durchschnittlich 7 % überwinden. Zum Glück sehen wir das Pass-Hospiz schon von weit, so haben wir einen guten Fixpunkt und erreichen wenig später die 2312 m hoch gelegene Passhöhe und gleichzeitig das Tor zum Engadin.

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